Wir tanzten. Und es war gut. In Paris.
Paris, Paris, du Hurensohn.
Ein Heiku.
Die gräsergrüne Farnspirale
öffnet sich
in Sonnenliebe.
Verführungsreigen.
Zurück von der Dichterschlacht in Biel und einer unglaublichen Afterparty, bin ich nun wieder in den intensiven Theaterendproben. Kommenden Donnerstag ist bereits Premiere:
«Der Reigen» von Arthur Schnitzler
Koproduktion NTaB und Sprachhaus M
Der Reigen von Arthur Schnitzler aus dem Jahre 1897 zeigt das Verführ-Spiel von zehn Paaren, die sich nacheinander und abwechselnd verführen. Ein jugendliches Thema? Ein Lebensthema. In einer witzig charmanten und peinlich bissigen Inszenierung widmen sich die Jugendlichen des Jugendtheaters den facettenreichen Verführungen: Echt, stilisiert, chaplinesk, tänzerisch, altmodisch und Punk, Siebziger Jahre und Heute. Explosiv.
Mit: Laurin Buser, Jonas Darvas, Lea Dettli, Nico Herzig, Stefanie Huber, Iqbal Makhdoomi, Maria Marggraf, Leonhard Marggraf, Noëmi Niederberger, Laetitia Reymond und Gregor Vögtli
Vorstellungen:
15.04.2010, Premiere !!
17.04.2010
18.04.2010
20.04.2010
21.04.2010
22.04.2010
Jeweils 20 Uhr, sonntags 18 Uhr.
Wo? Im Neuen Theater am Bahnhof Dornach.
Eintritt 25.- / Auszubildende 15.- / SchülerInnen bis 18 Jahren 12.-
Fotos von Cornelius Hunziker:


time is running out.
Die Zeit, sie fliesst nur so davon. Da ist auch schon bald ein Viertel dieses Jahres vergangen und ich schreibe noch immer oft 2009. Hoffentlich schmolz der Schnee zum letzten Mal, damit ich endgültig auftauen kann.
Letztes Wochenende war ein ganz erfolgreiches geworden. Zum einen darf ich mich nun Sieger der laut & deutlich Poetry Slam Triologie in Olten nennen. Des Weiteren war da am Samstag ein kleiner aber sehr feiner Poetry Slam in Affoltern, wo ich ein Doppelsieg mit Renate Leukert feiern durfe. Und zu guter Letzt:
Der Poetryclip “Die Rose” wurde an den Jugendfilmtage Zürich doppelt prämiert. In der Kategorie C (bis 19 Jahre) bekamen wir den 3. Preis und zudem wurde uns die Unicamedallie (ein Spezialpreis) zugesprochen. Ah Yeah. Aber genug davon.
Nun werden noch am kommenden Wochenende 3 Aufführungen vom Zweipersonenstück “Das Herz eines Boxers” im Ticino Theater in Wädenswil stattfinden. Das ist toll.
Blabla.
Zu allem hinzu wachsen mir diese unnützlichen Weisheitszähne.

Das ist der funky Pokal, den ich für den Triologiesieg bekam. Ein Stahlslammer. Oder sonst irgend so ein Matall. Egal.
Am Freitag, 12.3.2010 findet in Olten der laut&deutlich Poetry Slam statt. Und ich lege jedem ans herz, sich dies anzusehen. Das Line-Up ist unfaßbar. Soviel Wortschwall auf einer Bühne ist selten zu sehen.
Der Anlass findet in der Schützi in Olten statt.
Türöffnung: 20.00 Uhr / Showbeginn 21.00 Uhr
Eintritt: Fr. 15.-
Reservation unter tickets@artig.ch
Lineup: Bleu Broode, Hamburg / Laurin Buser, Arlesheim / Simon Chen, Zürich / Diego Häberli, Schaffhausen / Renato Kaiser, Goldach / Sebastian 23, Bochum / Toralf Sperschneider, Olten / Lara Stoll, Schaffhausen / Kilian Ziegler, Trimbach / Remo Zumstein, Burgdorf / Julian Heun, Berlin
In Paris war ich.
Paris, Paris.
Hohe Scheiße,
tiefe Erkenntnis,
Paris, Paris!
Ich liebe dich.
Und deine Weisheit.
Schaubühne Berlin.
Der wunderbare Auftritt auf der wunderbaren Schaubühne im wunderbaren Berlin ward auf YouTube gestellt. “Die selben Lieder” in der Vorrunde des Dead or Alive Poetry Slam, den ich später gewinnen durfte (Freude!).
Die Rose erobert.
Ich freue mich, mitteilen zu dürfen, dass unser Videoclip “Die Rose” an zwei wichtigen Schweizer Filmfestivals nominiert wurde:
Wir sind ausgewählt worden für die renommierten 34. Schweizer Jugenfilmtage Zürich ! Tataaa!
Zudem wird der Film auch an den 14. Lichtspieltage Winterthur, das Festival der Independent-, Low-Budget- und Undergroundfilm-Produktionen aus der Schweiz.
Da freut sich mein Herz. Infos zum Clip hier.

Oberwil, Berlin, Basel.
Die kommende Woche wird toll. Drei tolle Veranstaltungen.
Slam-Show in Oberwil
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Scenario” der Ref. Kirche Oberwil veranstalten wir eine Slam-Show mit hochkarätigem Line-Up. Da wären: Gabriel Vetter, Gewinner Salzburger Stiers; Kilian Ziegler, Wortspieljongleur, Rapper, Dauergewinner; Rea Regli, improisativ, erotisierende Texte. Und ich.
Wann: 28.1.10, 20 h. Wo: Ref. Kirche Oberwil. Kosten: Kollekte.
Dead or alive? in Berlin.
Dead or alive ist eine interessante Form des Poetry Slam, bei dem Slam-Poeten gegen Schauspieler in den Rollen toter Dichter antreten. Das Ganze findet auf der Schaubühne Berlin statt! Berlin ruft. Schön.
Wann: 30.1.10, 20 h. Wo: Schaubühne Berlin.
8. GrenzgängerSlam
Bereitszum achten Mal laden wir 6 Poeten ein.
Diesmal hochinternational.
Florian Cieslik aus Köln
Er ist seit Jahren unterwegs als Poet, mal mit, mal ohne Musik. Mit Musik nennt er sich Lyrock. Beim National 2008 in Zürich schaffte er es ins Finale.
http://www.lyrock.com/
Markus Köhle aus Wien
Er macht uns international. Der erste Österreicher bei uns. Er schreibt auch Bücher. Er ist also Slam-Poet und Autohr.
http://www.autohr.at/
Renato Kaiser aus Fribourg
Kann sich den Hattrick holen. Er ist Sieger der letzten zwei G-Slams. Yeah, ah.
http://www.myspace.com/renatokaiser
Remo Zumstein aus Burgdorf
Er ist langsam. Er redet Berndeutsch. Er macht Wortspiele. Und erzählt.
http://www.youtube.com/watch?v=9m6_naU8jxk
Gregor Stählin aus Basel
Der Newcomer der Basler Slamszene tritt zum ersten Mal bei uns auf. Freshfreshdope.
Specialguest werden sein die Basler Rapgrössen BLACK TIGER und PYRO! mit Acapella-Mundart-Rap.
Wann: 31.1.10, 20 h. Wo: Kultupavillon Basel beim Zoll Otterbach. Tickets: 15.-/20.-, unbedingt reservieren. Unter www.kulturpavillon.ch
Seifenblase2010.
Nach exakt hundert Auftritten im 2009, jetzt 2010. Tatatrüü.
Kommenden Freitag, 15.1.10, ist Poetry Slam in Olten.
Es folgt ein Gedicht.
Jetzt:
Seifenblase
Mich umgibt eine Seifenblase.
Ich sitz in ihr.
In ihr ist alles ein bisschen durcheinander.
So kann ich nicht aus ihr raus.
Denn eine falsche Bewegung und sie platzt
und ich kann nie mehr zurück in sie.
Deshalb bleib ich jetzt grad still.
Sie ergeht oft, doch kommt genauso wieder zurück.
Oder geh ich zu ihr.
So darf’s bleiben.
Albumcharts.
Meine sechs liebsten Alben dieses Herbstes aus dem deutschsprachigen Raum-
Alejandro Jiménez - Monoment
Er hat es geschafft, 15 Ohrenwürmer zu schreiben. Er begleitet sich selbst mit Gitarre und Schlagzeug. Eine wahre One-Man-Show. Wunderbare Texte und eine sehr klare Stimme. “Ich singe weiter meine Lieder”. Ich höre gerne zu.
Bajanski Bal
Eine Gruppe von in der Schweiz lebenden Russen haben sich zusammengeschlossen und spielen traditionelle russische Lieder. Jeder Muskel im Körper will sich dazu bewegen. Die absolute Partymusik. Auch passend bei einem Schneesturm. (Ich kann hier nicht zitieren. Das Album ist auf Russisch.)
Greis - 3
Es gibts nichts schöneres als dieses unglaublich ehrliche, selbstreflektierende Album zu hören, währenddem man durch die Natur rennt. “Es isch nüd eso befreiend, wie sich troue Lüt z enttüsche und vertroue druf, dass d Roue ufgeit im eigete Film.” Das Album kann locker mit den beiden Vorgängern mithalten. Und das ist schwer.
Jan Koch - Matt in drei Zügen
Der Berliner Liedermacher Jan Koch setzt auf minimale musikalische Begleitung und unglaubliche Texte. Melancholisch und verdammt real singt er zu Gitarrenbegleitung, singt er ohrenbetörende, poetische und lustvoll-tragische, spannende Lieder. “Auf dem Schlachtfeld der Zeit.” Das Album besteht aus drei CDs mit je drei Liedern plus einem lyrischen Gedicht.
P-27 - Special
Oldschool heisst Neues machen. Ganz nach diesem Motto produzierte Skelt! und Tron ein Album, das Spass macht. Funk, Jazz, Pop, Rap. Schubladisierung unmöglich. Das gesamte Album ist aufgebaut als Radiosendung und bringt perfekte Radiomoderatorenimitationen mit sich. “Radio Rhychnü - eure Sänder mit de Hits. Die wänder, die giz!” Es macht Freude.
Stiller Has - So verdorbe
Ein wundervolles Album. Musikalisch grandios, virtuos, famos-
Seine Stimme, seine Zeilen!
Und die hoch stehende Musik. Die weltklasse Band. Auch live wuchtig. Obwohl sie im Winter des Lebens stehen. Das wird ein langer Winter! “Zweni het nie glängt und zviel isch nie gnue.” Sagt er.